Theatersolo mit Musik


Das Theatersolo „Süße Wiener Dunkelheit / tiefheller See" lässt die gängigen Beziehungsklischees über das berühmte Künstlerpaar Gustav Klimt und Emilie Flöge beiseite. Es wurde 2016 von der Klimt-Foundation anlässlich ihres dreijährigen Stiftungsjubiläums beauftragt und 2017 erstmals als Theatersolo mit Musik aufgeführt. Anlässlich des 155. Geburtstages von Gustav Klimt am 14. Juli lud die Klimt-Foundation zur Premiere an den Originalschauplatz des Urlaubspaares, in die Villa Paulick nach Seewalchen am Attersee.Zum 100. Todestag von Gustav Klimt im Jahr 2018 sind Vorstellungen in Wien geplant sowie die englische Uraufführung des Theatersolos in London, Paris und die Teilnahme an der Theaterolympiade in Indien.
Das zeitgenössische Stück  wurde von der Dramatikerin Clara Gallistl geschrieben und wird als Theatersolo mit Musik exklusiv von Schauspielerin Maxi Blaha, begleitet von Martina Reiter an der Viola, aufgeführt.

In der Perspektive des Theatersolos wirft die gealterte Modedesignerin Emilie Flöge (1874-1952) im Wien der 1930er-Jahre einen sehnsuchtsvollen Blick zurück auf die Zeit der gemeinsamen Sommerfrische mit Gustav Klimt (1862-1918) am Attersee. Während Emilie, alias Maxi Blaha, über die immer noch anziehende, kulturgeschichtliche Epoche „Wien 1900“ und das einzigartige Erleben der Seenlandschaft Attersee philosophiert, reflektiert sie auch kritisch über  ihr persönliches Schaffens und jenem von Gustav Klimt.

Zahlreiche Originalzitate aus der umfangreichen Korrespondenz zwischen Emilie Flöge & Gustav Klimt sowie Musiksequenzen aus dem frühen 20. Jahrhundert schaffen ein stimmungsvolles Bild der heute noch weltweit nachklingenden Epoche "Wien 1900".